Änderungen beim TGD-Eutergesundheitsprogramm
Programm wird effizienter gestaltet
Der größte Baustein beim TGD-Eutergesundheitsprogramm ist das Ermöglichen der kostenfreien bakteriologischen Milchuntersuchung für niederösterreichische Betriebe. Sowohl die Kosten für die Milchprobesets als auch die Untersuchungskosten werden vom TGD Niederösterreich getragen. Die Mittel für das Eutergesundheitsprogramm werden neben anderen jährlich vom TGD NÖ beim Land Niederösterreich beantragt und sind limitiert. Um das Service im Grundsatz aufrecht zu erhalten, muss der TGD Niederösterreich das Programm effizienter gestalten und sicherstellen, dass die Mittel nur innerhalb Niederösterreichs verwendet werden.
Zwei wesentliche Änderungen sind nun in Kraft getreten
Mit Jahreswechsel 2026 werden weiter bakteriologische Milchproben vom TGD NÖ nur für niederösterreichische Betriebe bezahlt, jedoch nur, wenn diese im Qualitätslabor Niederösterreich in Gmünd bzw. im TGD Labor in Herzogenburg untersucht werden.
Milchproben, welche beim Mitsenden mit dem Tankwagen z.B. im Qualitätslabor Ried oder auf der VetMed untersucht werden, bezahlt seit Jahreswechsel nicht mehr der TGD Niederösterreich. Vor allem Betriebe, welche bis dato Untersuchungsergebnisse aus Ried oder Wien erhielten, sollten, wenn sie die Kosten vom TGD gedeckt haben wollen, ihre Proben nicht mehr mit dem Milchsammelwagen mitgeben. Alternativen wie das Übergeben von BU-Packerl an Kontrollassitenten des LKV nach vorheriger Vereinbarung oder das Abgeben im LKV Büro in der BBK Amstetten (MO - MI) sind aktuell die möglichen Alternativen.
Milchproben, welche beim Mitsenden mit dem Tankwagen z.B. im Qualitätslabor Ried oder auf der VetMed untersucht werden, bezahlt seit Jahreswechsel nicht mehr der TGD Niederösterreich. Vor allem Betriebe, welche bis dato Untersuchungsergebnisse aus Ried oder Wien erhielten, sollten, wenn sie die Kosten vom TGD gedeckt haben wollen, ihre Proben nicht mehr mit dem Milchsammelwagen mitgeben. Alternativen wie das Übergeben von BU-Packerl an Kontrollassitenten des LKV nach vorheriger Vereinbarung oder das Abgeben im LKV Büro in der BBK Amstetten (MO - MI) sind aktuell die möglichen Alternativen.
Probesets werden den Betrieben zugeordnet
Was bei der Auswertung der Milchproben ebenso erkennbar war, war das deutliche Ansteigen von nicht verwendeten BU-Probesets bzw. von Probesets die aus Niederösterreich "verschwunden" sind. Jährlich waren es ca. 10.000 Probesets, welche ausgegeben, aber nicht wieder eingeschickt bzw. von Betrieben anderer Bundesländer eingeschickt wurden. Bei einem Anschaffungspreis von 4 - 5 Euro pro Set gehen hier jährlich also mehr als 40.000 Euro verloren. Um auch hier einen effizienten Umgang mit Arbeitsmitteln zu ermöglichen, werden die ausgegebenen Sets nun immer direkt dem Betrieb zugeordnet. Sollten diese dann nicht innerhalb einer Abrechnungsperiode an das Labor in Gmünd oder Herzogenburg eingesandt worden sein, werden sie dem Landwirt bzw. der Landwirtin vom TGD in Rechnung gestellt.
Kurz gefasst
Seit Jahreswechsel 2026 hat sich beim Eutergesundheitsprogramm des TGD NÖ folgendes geändert:
- Die Kosten für Bakteriologische Milchuntersuchungen werden nur mehr übernommen, wenn die Milchprobe im TGD Labor in Herzogenburg oder im Qualitätslabor NÖ in Gmünd untersucht wird.
- Aktuelle Alternative zum Mitgeben mit dem Sammelwagen: Vorab mit dem LKV Kontrollassistenten vereinbarte Abgabe an den bisher üblichen Standorden bzw. das Abgeben in LKV Büro in der BBK Amstetten (MO - MI)
- BU Packerl, welche nicht innerhalb einer Abrechnungsperiode in Herzogenburg oder Gmünd landen, werden dem Landwirt bzw. der Landwirtin vom TGD in Rechnung gestellt.